{"id":3401,"date":"2017-07-06T17:30:53","date_gmt":"2017-07-06T15:30:53","guid":{"rendered":"https:\/\/www.gisy-schuhe.de\/blog\/?p=3401"},"modified":"2019-03-12T09:48:12","modified_gmt":"2019-03-12T08:48:12","slug":"eine-kleine-geschichte-des-schuhhandwerks","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.gisy-schuhe.de\/blog\/eine-kleine-geschichte-des-schuhhandwerks","title":{"rendered":"Eine kleine Geschichte des Schuhhandwerks"},"content":{"rendered":"<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter wp-image-4127 size-full\" src=\"https:\/\/www.gisy-schuhe.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2017\/07\/shoe-manufacturer.jpg\" alt=\"Vintage cobbler workplace with tools, shoes and laces\" width=\"849\" height=\"566\" srcset=\"https:\/\/www.gisy-schuhe.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2017\/07\/shoe-manufacturer.jpg 849w, https:\/\/www.gisy-schuhe.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2017\/07\/shoe-manufacturer-300x200.jpg 300w, https:\/\/www.gisy-schuhe.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2017\/07\/shoe-manufacturer-768x512.jpg 768w\" sizes=\"auto, (max-width: 849px) 100vw, 849px\" \/><\/p>\n<p>Schuster, bleib bei deinen Leisten! Dieses Sprichwort kennen wir wohl alle. Wir benutzen es, um deutlich zu machen, dass jemand in seinem Fachgebiet bleiben soll, das zu machen, was man kann. Das Sprichwort entstand in einer Ausstellung des ber\u00fchmten Malers Apelles im alten Griechenland. Ein Schuhmacher kritisierte, dass auf dem Bild ein Schuh falsch gezeichnet wurde, es fehlte eine \u00d6se. Apelles korrigierte es auch gern. Am n\u00e4chsten Tag kam der Schuster wieder und bem\u00e4ngelte auch die Form des Beines und andere Kleinigkeiten. Da rief der Maler erz\u00fcrnt auf:\u00a0Ne sutor supra crepidam! (Urteile nicht \u00fcber deinen Leisten hinaus). Eine sch\u00f6ne Anekdote, die uns zeigt, dass es damals schon Schuhmacher gab und, dass eines der wichtigsten Hilfsmittel, der Leisten, auch schon fest mit dem Herstellen von Schuhen verbunden war. Wir haben uns einmal n\u00e4her mit dem Schuhmacher oder Schuster besch\u00e4ftigt und wollen Ihnen eine kleine Geschichte des Schuhhandwerks erz\u00e4hlen.<!--more--><\/p>\n<h2>Woher kommt die Bezeichnung Schuhmacher eigentlich?<\/h2>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter wp-image-4128 size-full\" src=\"https:\/\/www.gisy-schuhe.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2017\/07\/manufacturer.jpg\" alt=\"Manufacturer\" width=\"450\" height=\"328\" srcset=\"https:\/\/www.gisy-schuhe.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2017\/07\/manufacturer.jpg 450w, https:\/\/www.gisy-schuhe.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2017\/07\/manufacturer-300x219.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 450px) 100vw, 450px\" \/>Schuhmacher und Schuster bezeichnen beide ein und dasselbe Handwerk. Offiziell ist die Bezeichnung Schuhmacher. Das mittelhochdeutsche Wort Schuster setzt sich aus der offiziellen Bezeichnung und dem lateinischen Wort Sutor f\u00fcr N\u00e4her zusammen. Im Altgriechischen, in dem unsere Anekdote der kleinen Geschichte des Schuhhandwerks spielt, sprach man von Lederarbeitern oder Lederschneidern. Auch im Lateinischen nennt man den Schuhmacher Ledern\u00e4her, eben Sutor. Dies kommt daher, dass die Hauptarbeit des Schuhmachers bei der Fu\u00dfbekleidung der R\u00f6mer das Zusammennn\u00e4hen der Schaftteile und des Schaftes sowie Bodens der Schuhe war. So grenzten sich die richtigen Schuhmacher von den Sandalenfertigern, die nicht so ein hohes Ansehen genossen, ab. Sp\u00e4ter, ab dem Mittelalter gab es noch die Flickschuster, die lediglich ausbesserten und versuchten zu retten, was noch zu retten war, und die Altmacher. Die Altmacher kauften alte Schuhe, besserten diese aus und verkauften sie wieder.<\/p>\n<h2>Aufgaben und Handwerkszeug eines Schuhmachers<\/h2>\n<p>Schuhmacher fertigen Schuhe, reparieren sie und bieten Serviceleistungen wie allgemeine <a href=\"https:\/\/www.gisy-schuhe.de\/schuhlexikon\/schuhpflege\"><strong>Schuhpflege<\/strong><\/a>, das Umf\u00e4rben von Schuhen oder Passformberatungen an. Manche Schuster f\u00fchren auch Sattler- und T\u00e4schnerarbeiten aus. Das Handwerkszeug eines Schuhmachers hat sich im Laufe der Jahrhunderte eigentlich kaum ver\u00e4ndert. Einige Handwerkszeuge wurden durch Maschinen ersetzt. Pneumatische Pressen ersetzen das Anklopfen der Sohle mit einem Schusterhammer und Klopfstein. Au\u00dferdem braucht ein Schuster verschiedene Zangen wie zum Beispiel eine Faltenzange, um die Oberlederfalten an Spitze und Ferse zu setzen. Ein Kneipmesser zum Beschneiden von Sohlen und Abs\u00e4tzen, T\u00e4cksheber zum Herausziehen von N\u00e4geln oder auch unterschiedliche Ahlen zum Vorstechen der Nahtl\u00f6cher im Leder geh\u00f6ren neben vielen weiteren Werkzeugen und Hilfsmitteln ebenfalls dazu.<img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter wp-image-4129\" src=\"https:\/\/www.gisy-schuhe.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2017\/07\/shoemaker.jpg\" rel=\"lightbox[3401]\" alt=\"Shoemaker\" width=\"808\" height=\"385\" srcset=\"https:\/\/www.gisy-schuhe.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2017\/07\/shoemaker.jpg 1024w, https:\/\/www.gisy-schuhe.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2017\/07\/shoemaker-300x143.jpg 300w, https:\/\/www.gisy-schuhe.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2017\/07\/shoemaker-768x366.jpg 768w\" sizes=\"auto, (max-width: 808px) 100vw, 808px\" \/><\/p>\n<h2>Kleiner Rundgang durch die Geschichte des Schuhhandwerks<\/h2>\n<h2><\/h2>\n<p>Schon auf alten H\u00f6hlenzeichnungen sehen wir, dass die <img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignright wp-image-3638\" src=\"https:\/\/www.gisy-schuhe.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2017\/07\/egypt-1002713-1-e1499346446929.jpg\" alt=\"Kleiner Rundgang durch die Geschichte des Schuhhandwerks\" width=\"226\" height=\"627\" srcset=\"https:\/\/www.gisy-schuhe.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2017\/07\/egypt-1002713-1-e1499346446929.jpg 477w, https:\/\/www.gisy-schuhe.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2017\/07\/egypt-1002713-1-e1499346446929-108x300.jpg 108w, https:\/\/www.gisy-schuhe.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2017\/07\/egypt-1002713-1-e1499346446929-369x1024.jpg 369w\" sizes=\"auto, (max-width: 226px) 100vw, 226px\" \/>Menschen so etwas wie Schuhe besa\u00dfen, um die F\u00fc\u00dfe vor den Witterungseinfl\u00fcssen zu sch\u00fctzen. In den k\u00e4lteren Regionen wurden wohl Felle und Leder um die F\u00fc\u00dfe gewickelt. Aus diesen Provisorien der Neandertaler wird sich \u00fcber die Jahre der heutige <a href=\"https:\/\/www.gisy-schuhe.de\/damenschuhe-stiefel\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Stiefel<\/a> entwickeln. In w\u00e4rmeren Gebieten dienten Bl\u00e4tter als Schutz gegen den hei\u00dfen Boden. Dies waren die Vorl\u00e4ufer der Sandale, die zuerst belegt in \u00c4gypten 5000 Jahre v.Chr. gefertigt wurden. Die typische Fu\u00dfbekleidung der \u00c4gypter finden wir auch heute noch in Form der Zehenstegsandalen, auch Flip-Flops genannt. Doch arch\u00e4ologische Funde zeigen auf, dass in der Zeit zwischen mit Tierfellen umwickelten F\u00fc\u00dfen und \u00e4gyptischer Sandale durchaus schon Schuhe getragen wurden. Die \u00e4ltesten Hinweise finden sich in der Zeit vor ungef\u00e4hr 40.000 Jahren. Ob es zu dieser Zeit schon Schuhmacher gab, wei\u00df man nicht so genau, aber in kupferzeitlichen Funden wie beim \u00d6tzi sind eindeutig gefertigte Schuhe mit Sohle und Sch\u00e4ften nachweisbar.<\/p>\n<h3>Die Geschichte des Schuhhandwerks bis zur maschinellen Schuhproduktion<\/h3>\n<h4>Die Antike<\/h4>\n<p>Die ersten belegten Schuhmacher gab es, wie unsere Anekdote mit dem Maler Apelles zeigt, in der griechischen und r\u00f6mischen Antike. Der Beruf des Schuhmachers begann sich etwa 5000 Jahre vor Christus von dem des Gerbers abzugrenzen. Dieser Prozess dauerte aber bis ins 18. Jahrhundert an, denn die Schuhmacher stellten ihr Leder auch selbst her. Bis dahin fertigten die Gerber wohl auch die Lederschuhe, die durchaus schon getragen wurden.<\/p>\n<p>Gr\u00f6\u00dftenteils trug man aber Sandalen oder in den k\u00e4lteren Regionen Fellstiefel. Bei den R\u00f6mern gab es die erste Berufsbezeichnung f\u00fcr diejenigen Handwerker, <img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter wp-image-4131 size-full\" src=\"https:\/\/www.gisy-schuhe.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2017\/07\/roman-shoes.jpg\" alt=\"Roman Shoes\" width=\"453\" height=\"327\" srcset=\"https:\/\/www.gisy-schuhe.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2017\/07\/roman-shoes.jpg 453w, https:\/\/www.gisy-schuhe.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2017\/07\/roman-shoes-300x217.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 453px) 100vw, 453px\" \/>welche den Calceus, die typische r\u00f6mische Fu\u00dfbekleidung, herstellten. Dies war ein kn\u00f6chelhoher Stiefel, der geschlossen oder zehenfrei sein konnte und der au\u00dfer Haus getragen wurde. Im Haus oder zur einfachen Tunika trug man Sandalen, die nicht besonders schwer in der Herstellung waren. Die Calceolarii, wie sich die ersten r\u00f6mischen Schuhmacher daher auch gern nennen lie\u00dfen, wollten sich von den Sandalenmachern (Sandeleres) abgrenzen, um auf die deutlich h\u00f6here Handwerkskunst, die sie ausf\u00fchrten, hinzuweisen.<\/p>\n<p>Als der Einfluss des Christentums immer gr\u00f6\u00dfer wurde, l\u00f6sten immer mehr geschlossene Schuhe die Sandalen ab. Das h\u00e4ngt mit dem S\u00fcndenfall der Zurschaustellung des K\u00f6rpers zusammen, zu dem auch die F\u00fc\u00dfe z\u00e4hlen. Nackte F\u00fc\u00dfe zu zeigen, galt also nicht nur als unfein, sondern war eine gro\u00dfe S\u00fcnde, die ein braver Christ nat\u00fcrlich vermeiden musste. Ein Gl\u00fcck f\u00fcr die Schuhmacher, die nun mehr und mehr gefordert waren. Konnten einfaches Schuhwerk wie Sandalen oder Pantoffeln noch von vielen Menschen selbst hergestellt werden, sah das bei richtigen geschlossenen Schuhen schon ganz anders aus.<\/p>\n<h4>Professionalisierung des Schuhhandwerks im Mittelalter<\/h4>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter wp-image-4132 size-full\" src=\"https:\/\/www.gisy-schuhe.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2017\/07\/manufaction.jpg\" alt=\"Professionalisierung des Schuhhandwerks im Mittelalter\" width=\"500\" height=\"329\" srcset=\"https:\/\/www.gisy-schuhe.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2017\/07\/manufaction.jpg 500w, https:\/\/www.gisy-schuhe.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2017\/07\/manufaction-300x197.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 500px) 100vw, 500px\" \/>Im Mittelalter wurde das Handwerk durch Z\u00fcnfte professionalisiert. Zweck der Z\u00fcnfte war es, die Interessen des Handwerks in den St\u00e4dten zu vertreten und es zu f\u00f6rdern. Dabei gab es tolle Nebeneffekte, wie die vorgeschriebenen Ausbildungen zum Handwerker, Kataloge von T\u00e4tigkeiten, die zu einem Berufsbild geh\u00f6ren und das Achten der Einhaltung beruflicher Standards und Ethiken. Ab dem 14. Jahrhundert gab es sogar den Zunftzwang. Kein Handwerker durfte seine T\u00e4tigkeit ausf\u00fchren, ohne der f\u00fcr ihn zust\u00e4ndigen Zunft anzugeh\u00f6ren. Auf dem Zunftwesen basieren noch heute unsere Ausbildungen, Berufsverb\u00e4nde und Innungen. So wie Schuhe zu den \u00e4ltesten Kleidungsst\u00fccken der Menschen geh\u00f6ren, geh\u00f6rt das Schuhmacherhandwerk zu den \u00e4ltesten Z\u00fcnften. Schon im fr\u00fchen 12. Jahrhundert wurde die Zunft des Schuhhandwerks gegr\u00fcndet.<\/p>\n<p>Ab dem 16. Jahrhundert war nach der 2- bis 3-j\u00e4hrigen Lehrzeit zum Schuhmacher die Wanderschaft vorgeschrieben. Drei Jahre dauerte die Gesellenzeit mit den Wanderjahren, in denen die Schuster in anderen St\u00e4dten und L\u00e4ndern anheuerten. In den Wanderjahren vergr\u00f6\u00dferten sie ihr Wissen und ihre Handwerkskunst, lernten weitere Techniken, kulturelle Besonderheiten und Stile kennen. Danach folgte noch eine sogenannte Ersitzzeit bei einem oder zwei Meistern. Erst dann konnte der Geselle die Meisterpr\u00fcfung ablegen und der Schuhmacher seinen eigenen Betrieb er\u00f6ffnen.<\/p>\n<p>In manchen St\u00e4dten war dies auch mit Meisterbrief kaum zu schaffen, weil man den Besitz eines Hauses nachweisen musste. Dies h\u00e4ngt damit zusammen, dass die Werkst\u00e4tten, Lagerr\u00e4ume und Wohnr\u00e4ume im Haus des Schusters untergebracht waren. Zus\u00e4tzlich mussten auch noch Wohnr\u00e4ume f\u00fcr die Lehrlinge und Ersitzer zur Verf\u00fcgung stehen, denn diese wohnten im Haus des Meisters. So kam es nicht selten vor, dass Schuhmacher bis zu ihrem Lebensende als Gesellen bei einem Meister arbeiteten.<\/p>\n<h4>Geschichte des Schuhhandwerks vom sp\u00e4ten Mittelalter bis zur Industrialisierung<\/h4>\n<p>Wie wir schon erw\u00e4hnt haben, geh\u00f6rte auch die Herstellung des Leders bis ins 18. Jahrhundert zu den Arbeiten eines Schuhmachers. Bis dahin blieb auch die Schuhherstellung quasi unver\u00e4ndert. \u00dcber den vorher genau angefertigten Leisten schlugen die Schuhmacher dann das Leder. Dann kam der Rohling in den N\u00e4hkolben und Vorder- und Hinterteil wurden zusammengen\u00e4ht. Das Futter wurde eingezogen und die Brandsohle angeheftet. Ganz am Ende befestigte der Schuster dann noch den Absatz am Schuh. Abs\u00e4tze wurden seit dem 13. Jahrhundert an Schuhe angebracht. Warum genau die Schuhmacher die Schuhe nun mit Abs\u00e4tzen ausstatteten<img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter wp-image-4134\" src=\"https:\/\/www.gisy-schuhe.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2017\/07\/shoe-manufaction.jpg\" width=\"421\" height=\"281\" srcset=\"https:\/\/www.gisy-schuhe.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2017\/07\/shoe-manufaction.jpg 500w, https:\/\/www.gisy-schuhe.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2017\/07\/shoe-manufaction-300x200.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 421px) 100vw, 421px\" \/>, ist nicht genau belegt. Eine Erkl\u00e4rung ist die, dass die Schuhe durch die Abs\u00e4tze vor dem Schmutz und der G\u00fclle auf den mittelalterlichen Stra\u00dfen sch\u00fctzen sollten. Eine andere Erkl\u00e4rung meint, dass man die Abs\u00e4tze gut in die Steigb\u00fcgel beim Reiten einrasten lassen konnte und somit sicherer sa\u00df.<\/p>\n<p>Im 18. Jahrhundert begann die Macht der Z\u00fcnfte zu schwinden und der Zunftzwang wurde aufgehoben. Der Staat \u00fcbernahm nun die Gewerbeaufsicht. Einige Jahrzehnte sp\u00e4ter wurde die N\u00e4hmaschine eingef\u00fchrt und circa 1870 begann die Fabrikproduktion von Schuhen und immer mehr Menschen wanderten in die Schuhgesch\u00e4fte ab. Die in der Fabrik produzierten Schuhe waren sehr viel kosteng\u00fcnstiger und so wurde unser angesehener Schuhmacher zum Flickschuster. Nur die orthop\u00e4dischen Schuhmacher bleiben als spezieller Berufszweig erhalten.<\/p>\n<h3>Das Schuhhandwerk heute<\/h3>\n<p>In der heutigen Zeit angekommen, endet auch unsere kleine Geschichte des Schuhhandwerks. Waren bis zur maschinellen Produktion von Schuhen als Massenware alle Schuhe handgefertigt, ist die Produktion in Handarbeit heute sehr selten geworden. Es ist sehr zeitaufw\u00e4ndig. Bis zu 40 Stunden kann es dauern, bis ein ma\u00dfgearbeiteter Schuh entsteht. Die Schuhmacher, die noch richtig Schuhe in ihren Manufakturen herstellen, setzen sich auch mit dem Begriff Ma\u00dfschuhmacher von ihren Kollegen in den Flickschustereien ab. Aber es gibt sie noch. Auch im <a href=\"https:\/\/www.gisy-schuhe.de\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Gisy-Schuh-Shop<\/a> finden sie handgefertigte Schuhe bekannter Designer aus Deutschland und Italien.<\/p>\n<h3><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter wp-image-4135\" src=\"https:\/\/www.gisy-schuhe.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2017\/07\/shoe-sole.jpg\" alt=\"Das Schuhhandwerk heute\" width=\"467\" height=\"312\" srcset=\"https:\/\/www.gisy-schuhe.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2017\/07\/shoe-sole.jpg 500w, https:\/\/www.gisy-schuhe.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2017\/07\/shoe-sole-300x200.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 467px) 100vw, 467px\" \/><\/h3>\n<p>Neben den orthop\u00e4dischen Schustern arbeiten sonst nur noch Theater- und Ballettschuhmacher in der alten Traditionskunst als echte Schuster. Die meisten Schuhmacher arbeiten in Reparaturbetrieben. Hier brauchen sie weniger das Wissen darum, wie man einen guten Schuh anfertigt, sondern mehr das Wissen \u00fcber viele verschiedene Materialien und Klebetechniken. Au\u00dferdem ist das Beherrschen der N\u00e4hkunst wichtig. Das Herstellen eines Ma\u00dfschuhes ist immer noch Bestandteil der Gesellenpr\u00fcfung, so dass auch mit geklebter Massenware das alte Handwerk nicht verlernt wird.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Schuster, bleib bei deinen Leisten! Dieses Sprichwort kennen wir wohl alle. Wir benutzen es, um deutlich zu machen, dass jemand in seinem Fachgebiet bleiben soll, das zu machen, was man kann. Das Sprichwort entstand in einer Ausstellung des ber\u00fchmten Malers Apelles im alten Griechenland. Ein Schuhmacher kritisierte, dass auf dem Bild ein Schuh falsch gezeichnet wurde, es fehlte eine \u00d6se. Apelles korrigierte es auch gern. Am n\u00e4chsten Tag kam der Schuster wieder und bem\u00e4ngelte auch die Form des Beines und andere Kleinigkeiten. Da rief der Maler erz\u00fcrnt auf:\u00a0Ne sutor supra crepidam! (Urteile nicht \u00fcber deinen Leisten hinaus). Eine sch\u00f6ne Anekdote, die uns zeigt, dass es damals schon Schuhmacher gab und, dass eines der wichtigsten Hilfsmittel, der Leisten, auch schon fest mit dem Herstellen von Schuhen verbunden war. 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